Unterschied zwischen Finanzbuchhalter und Bilanzbuchhalter
Beide arbeiten mit Unternehmenszahlen – Aufgaben, Verantwortung und fachlicher Umfang sind jedoch nicht gleich.
Diese Seite zeigt, welche Arbeiten zur laufenden Finanzbuchhaltung gehören, wann weiterführende Bilanzbuchhaltung benötigt wird und wie SUDI den gesamten Rechnungswesenprozess organisiert.
Kurz erklärt
Finanzbuchhaltung bezeichnet im Unternehmensalltag vor allem die laufende Erfassung und Ordnung von Geschäftsfällen. Bilanzbuchhaltung umfasst darüber hinaus weiterführende Abstimmungen, Anlagen, Abgrenzungen, Abschlussvorbereitung und die fachliche Einordnung der Zahlen im gesetzlich zulässigen Umfang.
Was die Finanzbuchhaltung im Alltag leistet
Die Finanzbuchhaltung bildet die laufenden Geschäftsvorfälle eines Unternehmens ab. Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Bankbewegungen, Kassa, Forderungen und Verbindlichkeiten werden geordnet und auf den richtigen Konten erfasst.
Was Bilanzbuchhaltung zusätzlich abdeckt
Bilanzbuchhaltung setzt eine verlässliche laufende Buchführung voraus und erweitert sie um anspruchsvollere Abstimmungen und Abschlussarbeiten. Dazu gehören – je nach Auftrag und Berechtigung – Anlagenbuchhaltung, Rückstellungen, Rechnungsabgrenzungen, Kontenabstimmung, formelle Abschlussvorbereitung und betriebswirtschaftliche Auswertungen.
- Bilanzkonten und Verrechnungskonten abstimmen
- Anlagenzugänge, Abgänge und Abschreibungen führen
- Rückstellungen und Abgrenzungen vorbereiten
- Unterlagen für Jahresabschluss und Offenlegung strukturieren
- Kennzahlen und Auswertungen für Entscheidungen aufbereiten
Finanzbuchhaltung und Bilanzbuchhaltung im direkten Vergleich
Finanzbuchhaltung
- laufende Belegerfassung
- Bank, Kassa und Zahlungsbewegungen
- Forderungen und Verbindlichkeiten
- regelmäßige Buchungs- und Kontrollarbeiten
Bilanzbuchhaltung
- weiterführende Kontenabstimmung
- Anlagen, Rückstellungen und Abgrenzungen
- Abschlussvorbereitung
- betriebswirtschaftliche Auswertungen
Die Berufsbezeichnung ist nicht nur eine interne Funktionsbeschreibung
Im betrieblichen Sprachgebrauch wird „Finanzbuchhalter“ häufig für Mitarbeiter verwendet, welche die laufende Buchhaltung führen. Für selbständig angebotene Leistungen gelten in Österreich jedoch die gesetzlich geregelten Bilanzbuchhaltungsberufe und ihr jeweiliger Berechtigungsumfang.
Die Berufsberechtigung Bilanzbuchhalter umfasst einen breiteren Tätigkeitsbereich als die Berufsberechtigung Buchhalter. Welche Arbeit im konkreten Auftrag selbst erbracht werden darf und wo ein Steuerberater, Rechtsanwalt oder anderer befugter Partner erforderlich ist, wird deshalb vor Beginn klar abgegrenzt.
So organisiert SUDI die Zusammenarbeit
SUDI kann laufende Buchhaltung, Kontenabstimmungen, offene Posten, Anlagen, Auswertungen und Abschlussvorbereitung zu einem durchgängigen Prozess verbinden. Das Unternehmen erhält einen klaren Monatskalender, feste Datenwege und eine nachvollziehbare Restpunkteliste.
Vorbehaltene steuerliche oder rechtliche Teilleistungen werden nach entsprechender Beauftragung an befugte Kooperationspartner substituiert. Für den Auftraggeber bleibt SUDI die zentrale Stelle für Organisation und Abstimmung.
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Häufige Fragen
Was macht die Finanzbuchhaltung?
Die Finanzbuchhaltung erfasst und ordnet laufende Geschäftsfälle. Dazu gehören insbesondere Belege, Bank, Kassa, Forderungen, Verbindlichkeiten und die Zuordnung auf Sach- und Personenkonten.
Was umfasst die Bilanzbuchhaltung zusätzlich?
Die Bilanzbuchhaltung baut auf der laufenden Buchführung auf und umfasst weiterführende Abstimmungen, Anlagen, Rückstellungen, Abgrenzungen, Abschlussvorbereitung und die kaufmännische Auswertung der Zahlen.
Ist Finanzbuchhalter eine eigene Berufsberechtigung?
Im betrieblichen Sprachgebrauch beschreibt Finanzbuchhalter häufig eine Funktion in der laufenden Buchhaltung. Für selbständig angebotene Leistungen sind in Österreich die gesetzlich geregelten Bilanzbuchhaltungsberufe und ihr jeweiliger Berechtigungsumfang maßgeblich.
Wann braucht ein Unternehmen einen Bilanzbuchhalter?
Ein Bilanzbuchhalter ist besonders sinnvoll, wenn neben laufenden Buchungen auch Kontenabstimmungen, Anlagen, Abschlussvorbereitung, Auswertungen oder ein verlässlicher externer Rechnungswesenprozess benötigt werden.
Kann SUDI laufende Buchhaltung und Abschlussvorbereitung verbinden?
Ja. SUDI kann die laufende Buchhaltung, Abstimmungen, Anlagen, Auswertungen und Abschlussvorbereitung innerhalb des eigenen Berechtigungsumfangs zu einem durchgängigen Prozess verbinden.
Wer übernimmt vorbehaltene steuerliche Leistungen?
SUDI koordiniert den Gesamtauftrag. Steuerliche oder sonstige vorbehaltene Teilleistungen werden nach Beauftragung und Bevollmächtigung an entsprechend befugte Kooperationspartner substituiert.
Welche Unterlagen werden für eine Übernahme benötigt?
Benötigt werden insbesondere Konten- und Saldenstände, offene Posten, Bank- und Kassadaten, Anlagenverzeichnis, Buchungsjournale, Belegarchive und eine Übersicht über noch ungeklärte Geschäftsfälle.
Wie finde ich die passende Lösung für mein Unternehmen?
Im Erstgespräch werden Belegvolumen, interne Ressourcen, gewünschte Auswertungen, Abschlussanforderungen und Schnittstellen geklärt. Daraus ergibt sich, ob laufende Finanzbuchhaltung, umfassendere Bilanzbuchhaltung oder ein arbeitsteiliges Modell passend ist.
Passende Buchhaltungslösung klären
Beschreiben Sie kurz Ihre aktuelle Buchhaltung, den internen Aufwand und welche Ergebnisse Sie künftig benötigen. SUDI klärt, welcher Leistungsumfang zu Ihrem Unternehmen passt.